Kirchliche Trauung




Die kirchliche
Hochzeit



Unsere kirchliche Trauung fand am 8.6.2002 um 13:00 Uhr im der Kirche St. Caecilia zu Benrath statt.


Das ist die Kirche St. Cäcilia zu Benrath, in der Tanja und ich geheiratet haben.
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Am Morgen vor der kirchlichen Trauung gab es noch einige Dinge zu erledigen. Zunächst einmal hatte meine Braut Termine bei der Kosmetikerin und beim Friseur. Ich hatte derweil die Aufgabe, mit einem unserer Gäste die Platte mit dem Diabetikerkuchen im ca. 25 Km entfernten Ratingen abzuholen und zum Hotel, in dem später unsere Feier stattfand zu bringen. Auf dem Weg dorthin brachten wir noch die letzten Wegweiser für unsere Gäste an (die meisten hatte Tanja am Vorabend mit ihrem Trauzeugen Achim schon angebracht). Nach unserer Rückkehr holten wir im Foristikladen den schon vorbereiteten Brautstrauß, mein kleines Gesteck und die Kränze für die Blumenmädchen ab. Mein Begleiter Peter überbrachte den Brautstrauß, denn ich hatte seit dem Verlassen unserer Wohnung striktes Wohnungsverbot (ich durfte die Braut ja bis zur Trauung nicht mehr sehen). Nachdem das geklärt war begab ich mich mit Peter zu meinen Schwiegereltern, wo auch wir uns in Schale warfen um daraufhin den Weg zur Kirche anzutreten.


An der Kirche angekommen überbrachte ich dem Pfarrer erst einmal unsere Hochzeitskerze, das Familienbuch und die Ringe. Als ich zurückkam warteten schon einige Gäste vor dem Eingang der Kirche. Ich wechselte ein paar Worte mit ihnen und betrat nach zwei Zigaretten etwas nervös die Kirche, wo ich in der ersten Bank über dem Trauspruch meditierend auf die Ankunft meiner Braut wartete.

Plötzlich begann das Orgelspiel und als ich mich umdrehte sah ich meine wunderschöne Tanja, die von ihrem Vater zum Traualtar geführt wurde (so wie sie es sich schon immer gewünscht hatte). Unser Pfarrer begrüßte uns und flüsterte uns noch ein paar beruhigende Worte zu, die von den anderen Anwesenden nicht gehört werden konnten. Wir setzten uns und genossen das von einer Solistin vorgetragene "Caro mio ben". Das war schon ein ergreifender Moment, aber es sollten noch weitere folgen.

Tanja wird von ihrem Vater in die Kirche geführt.
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Begrüßung durch unseren Pfarrer(größeres Bild durch anklicken)
Der Pfarrer hieß uns und unsere Gäste willkommen. Nach dem ersten Lied, den Bitten zur Bereitung und dem folgenden Gebet kam es leider zur ersten Minipanne. Eigentlich sollte mein Patenkind Christian die Lesung halten und er hatte sich auch schon darauf vorbereitet, aber wegen eines Mißverständnisses trat meine Schwägerin Barbara ans Lesepult.
Es folgte das nächste Lied und dann die Predigt. Der Pfarrer erzählte erst einmal, wieviel Tanja und mir die kirchliche Trauung bedeuten würde und daß wir uns diesen Rahmen nicht ausgesucht hätten, nur um danach ein prunkvolles Fest mit unseren Gästen zu feiern.
Er beschrieb unser Kirchenheft und stellte die Frage in den Raum, was wir wohl mit den drei Herzen über dem Gedicht der Hochzeitskerze gemeint haben könnten. Er fuhr fort, ein Herz stünde für Tanja, eines für mich (Thomas), doch da sei ja noch ein drittes Herz (tuscheln in den Bänken). Zur Überraschung eines manchen sagte er dann, das dritte Herz stünde für Jesus Christus, der uns in unserer Liebe umarme. Vom Hochzeitskerzengedicht und den drei Herzen spannte er den Bogen zu unserer Hochzeitskerze, nicht ohne zu erwähnen, das diese von Tanja selbst gestaltet worden sei. Auch auf der Hochzeitskerze wäre die Zahl drei präsent, in Form von drei roten Rosen. Auch hier Fragte er, warum gerade Rosen und nicht etwa Tulpen. Nun ja, die roten Rosen stünden ebenso für unsere Liebe zueinander, wie die drei Herzen.

Wir lauschen andächtig den Worten des Pfarrers.
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Das sind wir mit den Trauzeugen.
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Der große Moment für Tanja und mich rückte immer näher. Unsere Trauzeugen wurden zu uns heraufgebeten. Der Pfarrer fragte uns, ob wir willens seien, die Rechte und Pflichten einer Ehe zu erfüllen. Dann kam der Augenblick, vor dem Tanja und ich etwas nervös waren: Das Trauversprechen (das wir auswendig gelernt hatten), mit dem Ringtausch. Tanja erzählte mir später, daß sie bemerkt hätte, wie gerührt unsere Trauzeugen waren. Wir aber auch. Schließlich umwickelte der Pfarrer mit seiner Stola unsere beiden Hände und sagte leise "Ich mach das jetzt so fest, da kommt ihr hier nicht mehr los!". Vor allen Anwesenden bekräftige er dann unseren Ehebund. Die Tränendrüsen der Brautmutter erfuhren eine Spülung während des der Trauung folgenden "Ave Marias", das wieder von der Solistin vorgetragen wurde.
Das von uns ausgesuchte Hochzeitskerzengedicht trug Tanjas Freunding Birgit nach dem Hochzeitssegen vor. Während des Gedichts entzündeten wir gemeinsam unsere Kerze! Dem anschließenden Danke Lied folge noch ein ergreifender Moment, als die Fürbitten vorgetragen wurden. Speziell die letzte Fürbitte, die sich auf die lieben und geliebten Menschen bezog, die diesen Moment nicht mehr miterleben konnten, ließ mich ein wenig mit den Tränen kämpfen, da ich an meine verstorbenen Mütter denken mußte.
Ein "Vater unser", ein Gebet, einen Segen und ein Lied später zogen wir aus der Kirche aus. Als wir auf die Treppe vor der Kirche traten, fühlten wir uns wie ein Königspaar. Wir genossen es, einen Moment dort zu stehen und von allen gerade anwesenden Menschen bewundert zu werden (die Kirche befindet sich in der Benrather Fußgängerzone). Aber so richtig klasse war der Applaus der Menschen, als wir uns auf den Stufen küßten!

In diesem Augenblick fühlten wir uns wie ein Königspaar (die Leute applaudierten).
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Im Hintergrund sieht man noch den roten Teppich.
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Wir schritten langsam die Stufen herab und begaben uns auf dem für uns ausgerollten roten Teppich vor den Brautwagen, einen Vanden Plas Princess (Bj. 1930), wo wir die Glückwünsche unserer Gäste entgegennahmen. Währenddessen hatte der Chauffeur "James" schon den Sektempfang vorbereitet und die After Eights auf einem Silbertablett arrangiert. Es verging so eine halbe Stunde, bevor wir gefolgt von unseren Gästen zur Feier ins Hotel "Am Stadtpark" in Hilden aufbrachen.


Es folgen noch einige Bilder vom Fest...


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